Der Truck steht, die Küche läuft, das Essen ist gut – und trotzdem kommt niemand. Der häufigste Grund, warum ein Foodtruck scheitert, ist nicht das Fahrzeug und nicht das Essen. Es ist der Standort.
The four types of use and what they offer
Fast jeder Truck bedient mehrere davon. Wer sich nur auf eine verlässt, hat entweder ein Auslastungsproblem oder ein Wetterproblem.
| Type of project | Daily turnover | Cost per day | Predictability |
|---|---|---|---|
| Industrial estate, lunchtime | 400 – 900 € | 0 – 80 € | high |
| Weekly market | 500 – 1.200 € | 40 – 150 € | high |
| Festival, town fair | 1.500 – 6.000 € | 300 – 1.500 € | low |
| Company party, wedding | 800 – 3.000 € | How to get there | very high |
The figures vary enormously. Ein Festival kann 6.000 Euro bringen oder bei Regen 800 – bei gleicher Standgebühr. Wer nur von Festivals lebt, hat ein Geschäft, das vom Wetter abhängt. Die ruhigen Einsätze im Gewerbegebiet tragen die Fixkosten, die Festivals bringen den Gewinn.
Öffentlichen Grund nutzen
DE Deutschland
AT Österreich
CH Schweiz
Industrial estates: the underrated bread and butter
Der Mittagstisch im Gewerbegebiet ist unspektakulär und selten auf Instagram zu sehen. Er ist aber die verlässlichste Einnahme, die ein Foodtruck haben kann: Dieselben Leute, dieselbe Zeit, jede Woche.
A location works when three things come together:
- Plenty of people within walking distance. Faustregel: ab 300 Beschäftigten im Umkreis von fünf Gehminuten wird es interessant, ab 800 wird es gut.
- No canteen. Ein Betrieb mit eigener Kantine ist kein Kunde, sondern ein Wettbewerber mit Heimvorteil.
- A space that someone is allowed to give you. Das ist der schwierige Teil.
How to access the space
Öffentlicher Grund braucht eine Sondernutzungserlaubnis von der Gemeinde – Bearbeitung dauert Wochen, Gebühr meist 20 bis 60 Euro je Tag. Der schnellere Weg führt über Privatgrund: Der Parkplatz eines Unternehmens gehört dem Unternehmen.
Das Gespräch ist einfacher, als die meisten denken. Für den Betrieb ist ein Foodtruck vor der Tür ein Vorteil für die Belegschaft, der ihn nichts kostet. Viele stimmen zu, wenn man fragt – und fast niemand fragt.
Things to bear in mind: Ein konkreter Vorschlag statt einer offenen Frage. Nicht «dürfte ich mal bei Ihnen stehen», sondern «ich würde dienstags von 11:30 bis 14:00 auf dem hinteren Parkplatz stehen, brauche keinen Strom und nehme meinen Müll mit». Wer die Bedenken vorwegnimmt, bekommt eher ein Ja.
You can find specific dates on our website: In the section Events stehen Streetfood-Festivals, Stadtfeste und Märkte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – mit Standgebühr und Bewerbungsfrist.
Weekly markets
Märkte sind geregelt und dadurch berechenbar – aber auch schwer zugänglich. Die Plätze sind meist auf Jahre vergeben, und Marktmeister bevorzugen Beschicker, die zuverlässig jede Woche kommen.
Der Einstieg gelingt fast immer über die Vertretung: Wer einspringt, wenn jemand ausfällt, steht irgendwann auf der Liste. Das dauert eine Saison, manchmal zwei.
Festivals and town fairs
Hier werden die größten Umsätze gemacht und die größten Verluste. Die Standgebühr wird im Voraus fällig, das Wetter kommt später.
| Model | How it works | Risk |
|---|---|---|
| Fixed fee | €200–1,500 per day, payable in advance | you’re on your own |
| Revenue share | 10–20 per cent of turnover | shared |
| Mixed | A small basic fee plus a percentage | mostly fair |
A word of caution for the first season: Ein neuer Truck ohne Erfahrung sollte keine 1.200-Euro-Standgebühr für ein Festival zahlen, das er nicht kennt. Frag Kollegen, die letztes Jahr dort standen – in Foodtruck-Gruppen wird bereitwillig Auskunft gegeben, wo sich etwas gelohnt hat und wo nicht.
Catering: the sector with the best profit margins
Firmenfeiern, Hochzeiten, Betriebsfeste. Der Preis wird vorher vereinbart, die Menge ist bekannt, es gibt keinen Leerlauf und kein Wetterrisiko. Wer einmal drin ist, hat Empfehlungsgeschäft.
Üblich sind Pauschalen: Anfahrt plus ein Preis je Person, meist 18 bis 35 Euro bei einem Foodtruck. Ab etwa 40 Gästen wird es für beide Seiten interessant.
How many locations are needed
Ein Truck, der an zwölf Tagen im Monat fährt, braucht drei bis fünf feste Standorte im Wechsel – plus Gelegenheiten. Ein einziger Platz nutzt sich ab: Dieselben Menschen kaufen nicht jeden Tag dasselbe.
Bewährt hat sich eine feste Woche: Montag Gewerbegebiet A, Dienstag Markt, Mittwoch Gewerbegebiet B, Donnerstag frei für Catering, Freitag Gewerbegebiet C. Die Kundschaft lernt den Rhythmus, und du planst deinen Einkauf danach.
Tell us where you are. Ein Truck ohne Ankündigung verkauft an die, die zufällig vorbeikommen. Ein Truck mit einem Wochenplan auf Instagram oder einer einfachen Seite verkauft an die, die extra kommen. Der Unterschied liegt schnell bei dreißig Prozent.
How much a location should cost
Is this pitch worth it?
Trag die Zahlen für einen konkreten Einsatztag ein. Unten steht, ab welchem Umsatz du im Plus bist.
Including your own hours.
Personal und Anfahrt fallen je Veranstaltung an, nicht je Tag – die Standgebühr meist je Tag. Der Rechner unterscheidet das.
Eine brauchbare Grenze: Die Standgebühr sollte zehn Prozent des erwarteten Umsatzes nicht überschreiten. Bei 800 Euro Tagesumsatz sind das 80 Euro. Alles darüber muss durch etwas anderes gerechtfertigt sein – Sichtbarkeit, neue Kundschaft, ein Kontakt fürs Catering.
Work out in advance how much a day costs you before the first portion is sold. The Cost calculator The figure is shown in the cost item.